CONTACT ZONES. PAMELA BREDA, VICTORIA KEDDIE, SAJAN MANI
Museum Angewandte Kunst Frankfurt
bis 28.7.2024

Mit Contact Zones – Pamela Breda, Victoria Keddie, Sajan Mani kooperiert das Max Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA) zum zweiten Mal mit dem Museum Angewandte Kunst. Ausgangspunkt für das gemeinsame Ausstellungsprojekt ist das Artist-in-Residence-Programm INHABIT, in dessen Rahmen pro Jahr zwei Gastkünstler:innen unterschiedlicher künstlerischer Disziplinen für vier Monate im Dialog und Austausch mit den Wissenschaftler:innen des MPIEA arbeiten.

Beschreibt der Begriff „contact zone“ in den Kulturwissenschaften soziale Räume, in denen Kulturen aufeinandertreffen, aufeinanderprallen und miteinander ringen, bezieht er sich im Kontext des Artist-in-Residence-Programms auf den Raum der Interaktion zwischen Kunst und Wissenschaft.

Pamela Breda entwirft in ihrer filmischen Arbeit ein Zukunftsszenario, in dem künstliche Intelligenz in einem fortgeschrittenen Stadium die Grenzen zwischen menschlichen und maschinellen Akteuren verwischt und uns auf poetische Weise an die Herausforderungen menschlicher Beziehungen und Interaktionen mit KI-Systemen heranführt.

Victoria Keddie beschäftigt sich mit der ständigen Veränderung der gesprochenen Sprache und widmet sich in einer multimedialen und raumgreifenden Installation der Erkundung der auditiven und rhythmischen Nuancen phonetischer Ausdrücke.

Sajan Mani arbeitet entlang seiner Biografie mit der Geschichte der Dalits und der Kolonialgeschichte Keralas und entwirft ausgehend von kolonialen Sammlungsbeständen eine alternative Erzählung, die dem Schweigen und der Unterdrückung seiner Vorfahren eine andere Sichtbarkeit entgegengesetzt.


CONTACT ZONES:
17. Mai bis 28. Juli 2024

MUSEUM ANGWANDTE KUNST

Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
www.museumangewandtekunst.de

mehr Informationen auf: www.barton.art.de


Abbildung: © Victoria Keddie

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